Wie hat Facebook auf die neue DSGVO reagiert?

Am 25.05.2018 müssen die Regelung der DSGVO umgesetzt werden. Hier klären wir über die wichtigsten Neuerungen auf, die mit der Umsetzungsverpflichtung auf Sie als Webseitenbetreiber und Online-Händler bei der Verwendung von Facebook Pixel, Custom Audiences und Facebook Conversions zukommen.

Wie hat Facebook auf die neue DSGVO reagiert?

Facebook hat seine Nutzungsbedingungen, die Cookie-Richtlinie und die Datenschutzrichtlinie den Vorschriften der DSGVO angepasst. Seitdem erscheint bei jeder neuen Anmeldung auf die Aufforderung, die neuen Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Wer nicht zustimmt wird zu einem Link weitergeleitet, über den das Facebook Konto gelöscht werden kann.

Was hat Facebook geändert?

Grundsätzlich ist für die Verwendung von Nutzerdaten nun eine vorherige Einwilligung erforderlich. Bestimmte Daten werden von Facebook nun als sensibler als andere eingestuft.

Insgesamt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Für die Verwendung bestimmter Daten ist nun die Einwilligung des Nutzers erforderlich.
  • Bei Angaben über politische Ansichten, Religion oder Beziehungsumstände wird vorher gefragt, ob der Nutzer diese Angaben tatsächlich teilen möchte. Die Profilangabe wird entfernt, wenn keine Einwilligung erfolgt.
  • Minderjährige, die alle Features von Facebook nutzen wollen, müssen vorher die Einwilligung ihrer Eltern einholen.
  • Minderjährige unter 16 Jahren dürfen Angaben über ihre religiösen oder politischen Ansichten nur teilen, wenn ihr Erziehungsberechtigter hierzu ihr Einverständnis erklärt.
  • Facebook hat die Gesichtserkennung eingeführt. Diese erfolgt nur nach ausdrücklicher Einwilligung und wenn der Nutzer mindestens 18 Jahre alt ist.
  • Die Verwendung von Daten des Nutzerverhaltens auf Seiten von Dritten, mit denen Facebook zusammenarbeitet und durch die nutzerspezifische personalisierte Werbung angezeigt wird kann in den Einstellungen verhindert werden. Die Daten werden dann zwar trotzdem erhoben, aber nicht mehr zur Werbeanzeige verwendet.
  • Die Datenschutzeinstellungen werden jetzt übersichtlicher und transparenter dargestellt.

 

 

 

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Was ändert sich für die Nutzer von Facebook?

Durch die DSGVO wird den Nutzern von Facebook nun deutlicher dargestellt, wann und für was ihre Daten verwendet werden. Die Datenerhebung durch Facebook erfolgt jedoch nach wie vor schon durch die einfache Nutzung der Webseite. Dies wird sich auch nach der Einführung des DSGVO nicht ändern. Facebook fragt nun häufiger nach der vorherigen Einwilligung des Nutzers vor der Freigabe bestimmter Daten und bietet die Möglichkeit die Darstellung nutzerspezifischer Werbung einzuschränken.

 

 

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